Am 24. Mai 2024 besuchten die Studierenden der Grundstufe der Fachschule Kunststoff- und Kautschuktechnik von Gelnhausen das Michelin Werk in Bad Kreuznach. Die Besichtigung bot einen Einblick in die Herstellung von Reifen sowie in die modernen Fertigungsprozesse des Unternehmens. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, den Produktionsablauf zu verfolgen und Fragen an die Mitarbeiter vor Ort zu stellen. Die Exkursion bot eine wertvolle Ergänzung zum theoretischen Unterricht und ermöglichte den Studierenden, ihr Wissen in der Praxis anzuwenden.

Unser Firmenbesuch der Grundstufe zur Weiterbildung zum Kunststoff- und Kautschuktechniker im europäischen Entwicklungszentrum bei Falken Tyres Europe in Hanau bot eine umfassende Einführung in die Welt der Reifentechnologie.
Die 12 Teilnehmer erhielten zuerst einen detaillierten Überblick über die Grundlagen der Reifenkonstruktion und -produktion. Hierbei wurden essenzielle Themen wie die Seitenwandbeschriftung, die Vielfalt an Profilvarianten und die grundlegenden Konstruktionsprinzipien von Reifen anhand von vielen Beispielen anschaulich erklärt. Diese Einführung ermöglichte es den Teilnehmern, ein solides Fundament und Verständnis der Reifenherstellung zu erlangen und die Komplexität hinter jedem gefertigten Reifen zu schätzen.
Im weiteren Verlauf des Besuchs wurde ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklungsprozesse sowie deren Testverfahren gelegt. Die Weiterbildungsteilnehmer bekamen die Gelegenheit, einen Rundgang durch die Entwicklungsabteilung zu machen, wo sie Einblicke in die physikalischen und chemischen Testlabore erhielten. Diese Stationen waren besonders aufschlussreich, da sie die Wichtigkeit der Tests und Analysen hervorhoben, welche jeder Reifen in der Entwicklung und Serienüberwachung durchlaufen muss. Die Präsentation der Prototypenherstellung war ebenfalls ein Highlight, da diese die Brücke zwischen Theorie und Praxis schlug und den Teilnehmern zeigte, wie neue Ideen und Konzepte in greifbare Produkte umgesetzt werden.
Abschließend wurden den Teilnehmern die neuesten Reifentechnologien und Innovationen von Falken vorgestellt, wie zum Beispiel FEXM, Silent-core, Coreseal und Sensing Core. Diese Präsentation bot nicht nur einen Ausblick in aktuelle Themen sowie die Zukunftstechnologien der Reifentechnik, sondern inspirierte auch die angehenden Techniker, über den Tellerrand hinauszudenken und die Bedeutung von Innovation und kontinuierlicher Verbesserung in der Reifenindustrie zu erkennen. Der Firmenbesuch bei Falken in Hanau war somit eine wertvolle Erfahrung, die den Teilnehmern nicht nur fachliches Wissen vermittelte, sondern auch ihre Begeisterung für die Branche weckte.
Der Einblick in die Reifenbranche, den Maiko Schwindt, Lothar Matz und Kai Gröbel gewährt haben, verdient in der Tat besondere Anerkennung. Ihre Expertise und ihr Engagement haben Licht auf die komplexen und oft unterschätzten Aspekte dieser Industrie geworfen. Die Reifenbranche steht ständig vor Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, technologischer Fortschritt und Sicherheitsstandards. Die Ausführungen haben nicht nur dazu beigetragen, ein breiteres Verständnis für diese Themen zu schaffen, sondern auch die Bedeutung der Branche für den Alltag und die globale Mobilität hervorgehoben.
Die Kollegen von Falken haben durch ihre Arbeit und ihr Engagement gezeigt, wie wichtig es ist, hinter die Kulissen zu blicken und die vielfältigen Prozesse zu verstehen, die zur Herstellung von Reifen führen. Ihre Einblicke in die neuesten Trends und Innovationen, die Umweltauswirkungen der Reifenproduktion und die Bedeutung der Reifen für die Fahrzeugsicherheit sind von unschätzbarem Wert. Es ist diese Art von Fachwissen und Leidenschaft der Falken Mitarbeiter, die die Branche vorantreibt und dazu beiträgt, dass sie sich ständig weiterentwickelt und verbessert.

In einem bedeutenden Meilenstein haben kürzlich acht Studierende ihre Kompetenzen im Umgang mit der Software Moldex3D unter Beweis gestellt und das erstmalig verliehene Simulationszertifikat der Firma Simpatec erworben. Die Prüfung, die über einen Zeitraum von drei Tagen stattfand, war intensiv und anspruchsvoll, um sicherzustellen, dass die Absolventen ein tiefes Verständnis für die Simulationssoftware entwickelt haben.
Die Software Moldex3D gilt als eine der führenden Anwendungen in der Simulation von Spritzgussprozessen. Die erfolgreiche Absolvierung der Prüfung bestätigt nicht nur das technische Know-how der Studierenden, sondern auch ihre Fähigkeit, komplexe Simulationsmodelle zu erstellen und zu analysieren.
Die Verleihung dieses Zertifikats ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen der Bildungseinrichtung und der Firma Simpatec. Die Partnerschaft ermöglicht es den Studierenden, praxisnahe Erfahrungen mit modernen Simulationswerkzeugen zu sammeln, was ihre berufliche Entwicklung maßgeblich fördert.
Als externer Prüfer wirkte Herr Dr.-Ing. M. Bosse von der Firma Simpatec, und als schulischer Prüfer Herr S. Otterbein an der Durchführung der Prüfung mit. Gemeinsam sorgten sie für die fachliche Qualität und den erfolgreichen Abschluss der Prüfung.
"Wir sind stolz darauf, dass wir als Berufliche Schulen Gelnhausen dazu beitragen können, dass unsere Studierenden mit den neuesten Technologien vertraut gemacht werden", sagt Schulleiter Rainer Flach. "Die Zusammenarbeit mit Simpatec hat es uns ermöglicht, ein hochwertiges Ausbildungsprogramm anzubieten und unseren Studierenden Zugang zu einer praxisnahen Lernerfahrung zu verschaffen."
Die Verleihung der Zertifikate markiert nicht nur den individuellen Erfolg der Studierenden, sondern auch einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung der technischen Ausbildung. Die Bildungseinrichtung sieht der Fortsetzung dieser fruchtbaren Kooperation und weiteren erfolgreichen Zertifizierungen mit Spannung entgegen.


Die Fachschule für Technik in Gelnhausen und die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) freuen sich, eine bahnbrechende Kooperation bekannt zu geben.
Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die Leistungen von Absolventen der Fachschule für Technik anzuerkennen und ihnen den nahtlosen Übergang in das Bachelorstudium an der THWS zu ermöglichen. Im Rahmen dieser Kooperation wird den Absolventen der Fachschule für Technik die Möglichkeit geboten, ihre Leistungen im Bereich Kunststofftechnik im Bachelorstudium an der THWS standardisiert anerkennen zu lassen.
Dieser Schritt unterstreicht die Wertschätzung der Fachkenntnisse und Fähigkeiten, die die Absolventen während ihrer Ausbildung erworben haben.
Als Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen beiden Bildungseinrichtungen fand eine feierliche Urkundenübergabe statt, bei der Herr Professor Jaeger als Vertreter der THWS anwesend war. Diese Zeremonie würdigte nicht nur die erreichten Erfolge der Absolventen, sondern symbolisierte auch den Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen der Fachschule für Technik und der THWS.
Durch diese Kooperation wird nicht nur die Möglichkeit geschaffen, sich im Bereich Kunststofftechnik weiterzubilden, sondern auch die Durchlässigkeit zwischen der Fachschule und dem Studium an der THWS erhöht. Dieser Schritt trägt dazu bei, den Bildungsweg für technikbegeisterte Studierende zu erleichtern und die Verbindung zwischen der praxisorientierten Ausbildung und dem akademischen Studium zu stärken.

v.L.n.R S.Klug, S.Otterbein, Schulleiter R.Flach, Prof. Jaeger THWS, Abteilungsleiter A.Flach, S.Schmidt, G.Schillinger, A.Zenn, M.Aul

Die Grundstufe der Technikerschule für Kunststoff- und Kautschuktechnik in Gelnhausen, hatte am Mittwoch, den 13.03.2024, das Privileg im Rahmen einer Exkursion die renommierte Firma Arburg in ihrem Hauptsitz Loßburg zu besuchen. Die Firma Arburg gehört zu den weltweit führenden Maschinenbauern im Bereich von Kunststoffspritzgussmaschinen mit integrierten Roboter- und Handlingsystemen.

Die Exkursion startete am Dienstag, den 12.03.2024, mit einer Besichtigung der malerischen Schwarzwaldgemeinde Freudenstadt und bot den Studierenden der Technikerschule Einblicke in die Geschichte sowie die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zum Abschluss des Tages hatten die Studierenden die einmalige Gelegenheit, bei einem Abendessen in der Gaststätte Turmbräu, dem ehemaligen Technikerschüler und nun bei der Firma Arburg, im Bereich des Project Engineerings beschäftigten Herrn Sebastian Behrens, Fragen über dessen beruflichen Alltag sowie seinen Werdegang nach seinem Abschluss an der Technikerschule Gelnhausen, zu stellen.

Beeindruckt von den breitgefächerten Möglichkeiten, die ein Technikerabschluss im Bereich der Kunststoff- und Kautschuktechnik mit sich bringt, stellte Herr Behrens den Technikerschülern und seinen ehemaligen Lehrkräften voller Stolz den Hauptsitz der Firma Arburg in Loßburg vor. Hier konnte sich zunächst ein Bild über die Neuentwicklungen im Bereich der Spritzguss- Werkzeugformen- und Automatisierungstechnik sowie des 3D-Drucks gemacht werden. Im Anschluss an diese Vorstellung der technologischen Neuheiten war eine Firmen- und Produktionsbesichtigung der Firma Arburg geplant. Auf dieser Besichtigung konnten die Technikerschüler sowie deren Lehrkräfte die einzelnen Produktionsschritte vom Rohmaterial bis zur fertigen Spritzgussmaschine bestaunen. 

Gestartet wurde der Betriebsrundgang in der zerspanenden Fertigung, wo alle Drehteile wie Holme und Antriebseinheiten gefertigt und oberflächenbehandelt wurden. Anschließend folgte die Herstellung der Blechbauteile, die durch Umformen und Tiefziehen in ihre endgültige Form gebracht wurden. Im Nachgang wurde der Zusammenbau der elektrischen und hydraulischen Komponenten bestaunt. Besonders fiel hier die enorme Eigenfertigungstiefe von über 60% ins Auge, bei der die Firma Arburg sogar ihre Leiterplatten und Elektronikbauteile in eigener Produktion herstellt. Zum Abschluss des Betriebsrundgangs folgte der Zusammenbau der einzelnen Baugruppen zur fertigen Spritzgussmaschine, welche teilweise noch mit Roboter- und Handlingsystemen versehen wurde, um eine vollautomatisierte Fertigung, Entnahme und Weiterleitung der Bauteile zu ermöglichen. Zum Ende dieser zweitägigen Exkursion waren alle Teilnehmer der einhelligen Meinung, dass dieser Einblick in die Produktion und die Prozesse der Firma Arburg, eine inspirierende Erfahrung war, die die Bedeutung von Innovation, Qualität sowie Ausbildung von spezialisierten Fachkräften in der Welt der Kunststofftechnik verdeutlicht hat.

Die Firma Arburg ist zweifellos ein Vorreiter in der Branche und setzt Maßstäbe für andere Unternehmen. Die Studierenden der Technikerschule verlassen diese Exkursion mit einem tieferen Verständnis für Technik und Prozesse hinter den Kulissen eines führenden deutschen Maschinenbauers sowie mit einer großen Begeisterung für ihre Zukunft in der Kunststoff- und Kautschukindustrie. 

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