LET´S TALK FUTURE MIT DER BERUFSSCHULE GELNHAUSEN

Am Montagmorgen, den 24. September 2018, bezogen wir, die Techniker Klasse 01TFS1 der Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechnik der Beruflichen Schulen in Gelnhausen, die Zimmer des Selbstversorgerhauses der Pfadfinder in Röderhaid zu unserem ersten Wochenseminar. Wir teilten uns in Gruppen auf und an jedem Wochentag war eine andere Gruppe für die Verpflegung verantwortlich – es war ein Selbstversorgerhaus. Es standen immer viele leckere Gerichte wie z.B. Wraps, Pizzabrötchen und Spaghetti auf dem Speiseplan.

Seminarziele waren, sich kennen lernen zu lernen, Lernen lernen und die Teambildung als neue Klasse. Herr Nimbler war unser Seminarleiter und hat uns in der Woche verschiedenen Lerntechniken näher gebracht und durch praktische Übungen zwischendurch auch die Konzentration wieder gestärkt. Uns wurde es nicht langweilig. Abends hielten wir Präsentationen über die Geschichte Deutschlands nach 1945. Am Dienstag besuchten wir nachmittags die Point-Alpha-Gedenkstätte und das Museum in Rasdorf. Die Führung veranschaulichte unsere Präsentationsthemen und man konnte es sich besser vorstellen, wie es damals zwischen 1945 und 1990 an dieser Grenze war. Am Mittwoch betreute uns Herr Schmidt und wir machten Übungen zur Teambildung. 

Am Donnerstag besuchten wir nachmittags die Wasserkuppe und wanderten später zur Milseburg hoch. Es war sehr anstrengend, aber für die Aussicht, hat es sich gelohnt. In Röderhaid lernten wir viel über die unterschiedlichen Lerntechniken, die wir ausprobieren konnten und jeder kam seinem individuellen Lerntyp ein stück weit näher. Wir lernten auch unsere Klasse besser kennen und stärkten die Kommunikation untereinander und bildeten Lerngemeinschaften. Es war eine sinnvoll investierte Zeit. Wir freuen uns schon auf unser nächstes Seminar im April an gleicher Stelle zu einem weiteren Themengebiet.

Bericht: Jelena Drägerhof

3D17.09.2018. - Mit der Digitalisierung wird der industrielle 3D-Druck zum Treiber der Fabrik der Zukunft. Digitale Produktionsprozesse werden erleichtert und nebenbei auch neue Geschäftsmodelle geschaffen. Doch für wen und für welche Anwendungen lohnt sich die Investition in diese vielversprechende Technologie? Worin liegen die Potentiale des 3D-Drucks für die kleineren und mittleren Unternehmen und was sind die Grenzen? Zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema hatte die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises in die Beruflichen Schulen nach Gelnhausen eingeladen. Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann begrüßte gemeinsam mit Schulleiter Hartmut Bieber die fast 100 Interessenten, zahlreiche von ihnen waren Unternehmer aus dem Bereich der Automobilindustrie. Gerade in diesen Bereichen der Industrie oder der Forschung haben 3D-Drucker in der Vergangenheit immer größere Bedeutung erlangt und Experten gehen davon aus, dass sie bei fortschreitender Automatisierung noch weiteren Boden gut machen und auch Arbeitsplätze ersetzen könnten. Wurden in diesen Bereichen zunächst nur einzelne Komponenten hergestellt, lassen sich mit den Druckern mittlerweile komplette Werkstücke produzieren. Bei der Herstellung von Autos, Flugzeugen, organischen Materialien oder anderen Maschinen spielen sie schon jetzt eine wichtige Rolle. Anhand konkreter Beispiele wurde erläutert, wie sich der sparsame Einsatz von Material, Wasser und Energie auf die Kosten eines Unternehmens auswirken und welche Maßnahmen sich zur Steigerung der Effizienz lohnen. So berichtete Kai Surdyk vom VDI-Zentrum für Ressourceneffizienz in Berlin über die Bewertung von Verfahren der additiven Fertigung. Das Additive Manufacturing aus Sicht eines 3D-Druck-Dienstleisters schilderte Dipl.-Ing. Stephan Kegelmann aus Rodgau-Jügesheim. Elia Kuhn von der Mark3D GmbH aus Aalen gab einen Einblick in seine Erfahrungen in der 3D-Druck-Fertigung. Um die Additive Fertigung in der Automobilindustrie ging es in der Präsentation von Markus Schnell, Continental Engineering Services, Karben. Besonderes Interesse fand die anschließende Präsentation, bei der das 3D-Druck-Verfahren vorgestellt wurde.

Artikel des ADK

Vorstellung der Preisträger
Das sind sie – die vier Wissenschaftler und drei Techniker, die mit ihren besonderen Leistungen den Förderpreis der Kautschukindustrie bekommen haben. Sie haben daran gearbeitet, Kautschuk noch leistungsfähiger zu machen und sich für einen Beruf in der Branche entscheiden. Beim Deutschen Institut für Kautschuktechnologie DIK in Hannover und an der Technikerschule in Gelnhausen haben sie sich zuletzt mit außergewöhnlichen Arbeiten qualifiziert. Überreicht wurden die Preise im wunderschönen Atlantikhochhaus über den Dächern Hamburgs von Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt. „Unsere Unternehmen brauchen mehr denn je Erfindergeist, Kreativität und Experimentierbereitschaft“, sagte Schmidt. Und er lobte: „Hinter den Ideen der Forscher und Entwickler stecken neue Möglichkeiten, die unsere Unternehmen benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und somit Arbeitsplätze zu sichern.“ Der Verband will so einen weiteren Beitrag leisten, um den Stellenwert naturwissenschaftlicher Studiengänge zu erhöhen und die Attraktivität der Berufe zu steigern. Mit dem Preis ist eine Prämie von je 3 000 Euro für Doktorarbeiten verbunden und je 1 500 Euro für Abschlussarbeiten.

Wie Fachkräfte fit gemacht werden für die Kautschuk-Industrie

DDie Technikerschule war vom 02.07.-05.07.2018 auf der Deutschen Kautschuk Tagung in Nürnberg vertreten. Die DKT findet nur alle 3 Jahre statt und steht ganz unter dem Motto Elastomere und Elastomer-Verarbeitung. Diese spezielle Fachmesse wird von der deutschen Kautschukgesellschaft DKG ausgerichtet.

KDurch die guten Verbindungen zu besagtem Verband gelang es, einen Stand auf der Messe zur Verfügung gestellt zu bekommen. Deshalb waren drei Lehrkräfte, zwei Studierende und ein ehemaliger Absolvent jeden Tag auf der Messe um den Bekanntheitsgrad der Schulform zu erhöhen.

TDies gelang auch, mit Abschluss der Messe konnte eine sehr positive Bilanz gezogen werden. So gelang es, zwei weitere Firmen für die Fördervereinigung zur kautschuk- und kunststofftechnischen Berufsausbildung zu gewinnen. Viele bereits 2015 geschlossene Kontakte konnten weiter ausgebaut werden. Einige Firmen boten beispielsweise Fachvorträge für den Unterricht an.
Sehr auffällig war auch die häufige Nachfrage nach Nachwuchskräften im Kautschuk Bereich. Ob Techniker (m/w) oder Fachpersonal (m/w), es sei zu erkennen das der Mangel an geschultem Personal steigt, so die Aussage der meisten Kautschukunternehmen.

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!Jahrgangsbesten erhielten Einladung nach Hamburg mit jeweils 1.000.- €, plus, plus. In einem feierlichen Rahmen wurden 25 Techniker der Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechnik der Beruflichen Schulen Gelnhausen verabschiedet.   

Die „Schulband “ begrüßte die Teilnehmer mit Musik und Stimme.

Schulleiter Hartmut Bieber unterstrich in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der beruflichen Weiterbildung für die Industrie. Die praxisnahe Weiterbildung an den Beruflichen Schulen Gelnhausen wird durch die hervorragende Ausstattung und durch die Lehrkräfte sowie den Dozenten aus der Industrie sichergestellt. Neben den fachlichen Qualifikationen ist von den Absolventen auch ein Beitrag für die Gesellschaft notwendig. So sollte sich jeder zur Mitverantwortung für unsere Freiheit und unsere gesellschaftlichen Werte einsetzen, so Hartmut Bieber.

Abteilungsleiter, Achim Wamser, präsentierte die vielfältigen Möglichkeiten und Aktivitäten, die den Absolventen in den zwei Jahren geboten wurden. So legten die Absolventen Zusatzprüfungen ab und erwarben damit Zusatzqualifikationen, die für ihre spätere Arbeit von großem Nutzen sein werden: Ausbildereignungsprüfung (23) Fremdsprachenzertifikat in Englisch (9), Erwerb der Fachhochschulreife (15) und das Zertifikat „Qualitätsassistent‘ in der GFQ-Akademie-IHK (25). Außerdem wurden zusätzliche Seminare durchgeführt, z. B. Lernen lernen, Knigge-Kurs, Teamfähigkeit und Fachseminare. Abgerundet wurde dies mit einem Bewerbungsseminar, das von einem Mitarbeiter der Fa. WOCO durchgeführt wurde. Die hohe Qualifikation der Absolventen wurde durch die Präsentation der Projektarbeit „Konstruktion und Planung eines Spritzgussentnahmesystems“, die die Studierenden Tillman Müller und Marcel Weis erarbeiteten, deutlich. 

Oliver Graus von der GFQ-Akademie GmbH ging in seinem Vortrag auf die Bedeutung des Qualitätsmanagements für die künftigen Aufgaben der Absolventen ein. Im Anschluss überreichte er, gemeinsam mit Abteilungsleiter Achim Wamser die Zertifikate „Qualitätsassistent GFQ“ und einen 200,-€ Gutschein für Weiterbildung. Dominik Kavuza präsentierte einen Rückblick „Zwei Jahre an der Fachschule“. Dabei wurden auch Bilder von Seminaren, Exkursionen und der Klassenfahrt gezeigt.

Ein besonderer Punkt war die Überreichung der Abschlusszeugnisse durch den Klassenlehrer Arnold Flach. Mit einem Notendurchschnitt von 2,1 war dies wieder ein sehr erfolgreicher Jahrgang.

Der Vorsitzende der Fördervereinigung (FKB), Dipl. Ing. Dieter Hanke, ging auf die, für die Wirtschaft, existentielle Bedeutung einer guten Aus- und Weiterbildung, ein. Um dies zu unterstützen werden vom FKB umfangreiche finanzielle Ressourcen der Fachschule zur Verfügung gestellt. Lobend erwähnte er auch die Sponsoren, die modernste Maschinen kostenlos zur Verfügung stellen. Dadurch ist die qualifizierte Weiterbildung gesichert. Er lobte auch die hervorragende Arbeit, die in der Fachschule geleistet wird.

Zum Schluss überreichte Uwe Hehl, Vorstandmitglied der Veritas AG, den drei Jahrgangsbesten, Heiko Schuhmacher (1,0), Chris-Oliver Waldbüßer (1,2) und Tobias Schöppler (1,3) eine Einladung zur ADK Tagung in Hamburg. „Leistung soll sich lohnen“, so Herr Hehl. Deshalb erhalten die drei Jahrgangsbesten in Hamburg im September eine Urkunde und jeweils 1.000.- € Leistungsprämie für ihre besonderen Leistungen. Außerdem noch die Übernachtungs- und Reisekosten und sind zu dem beeindruckenden Rahmenprogramm des ADK eingeladen. Abteilungsleiter, Achim Wamser, wünschte den Absolventen viel Erfolg bei Ihrer neuen Tätigkeit. Er dankte allen, die zur erfolgreichen Qualifizierung der Absolventen und zum Gelingen der Abschiedsfeier beitrugen und lud alle noch zu einem gemütlichen Beisammensein ein.

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