Englisch Zertifikat B1 für 12 Techniker

!Technisches Englisch wird im Berufsalltag von Technikern immer wichtiger. Viele Firmen haben Kunden im europäischen oder außereuropäischen Ausland. Andere haben Zweigwerke in der ganzen Welt. Eine sichere Kommunikation ist für alle betrieblichen Prozesse eine entscheidende Voraussetzung. Fehlerhafte Kommunikation führt zu falschen Entscheidungen und zusätzlichen Kosten, die einen immensen Schaden verursachen können. An den Beruflichen Schulen Gelnhausen wird deshalb großen Wert auf das technische Englisch gelegt. Mit der erfolgreichen Zertifikatsprüfung, die schon seit 12 Jahren in der Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechnik durchgeführt wird, haben die Techniker auch deutlich bessere Einstellungschancen auf dem Arbeitsmarkt.

!In diesem Jahr haben 12 Techniker die Zertifikatsprüfung auf der Stufe B1 des Europäischen Referenzrahmens erfolgreich bestanden und bekamen ihre Zertifikate vom Schulleiter der Beruflichen Schulen Gelnhausen, OStD Hartmut Bieber, überreicht. Über den diesjährigen erfolgreichen Zertifizierungsdurchgang freut sich auch OStR Mandfred Aul, der die Prüflinge im Rahmen des Englischunterrichts auf die hessenweit einheitliche Zertifikatsprüfung vorbereitet hat.

!Weitere Informationen zur Zertifikatsprüfung des KMK-Fremdsprachenzertifikates, das auch für viele andere Berufsfelder angeboten wird, finden Sie unter

www.lsa.hessen.de

!Fachvortrag der Firma Hexagon an den Beruflichen Schulen Gelnhausen (von Herr StR z.A. Kolb)
Am Freitag, den 14.12.2018 war die Firma Hexagon in der Metallwerkstatt der Beruflichen Schulen Gelnhausen zu Gast. Mehrere Vertriebsmitarbeiter des Unternehmens stellten verschiedene Produkte aus dem Bereich Messtechnik vor.
Die Firma Hexagon ist auf dem Weltmarkt mit vielen verschiedenen Anwendungsgebieten der industriellen Wertschöpfungskette zu Hause. An diesem Tage lag der Fokus auf mobiler Messarmtechnik sowie die Anwendung von Laser Trackern zum optischen Scannen von Bauteilen in automatisierten Produktionsabläufen.
Der Parameter der Zeit gewinnt in der industriellen Fertigung immer mehr an Wichtigkeit. In vielen Prozessen der Wertschöpfungskette sieht man heute das größte Potential zur Zeitersparnis im Bereich der Messtechnik und den damit verbundenen Folgeschritten der Produktion.
Die Mitarbeiter von Hexagon stellten im Laufe des Vormittags Lernenden aus Abteilung 1 und 2 der Klassen 11TME1 und 12TME1 (Auszubildende zum Industrie- und Feinwerkmechaniker), sowie der Klasse 01TFS1 (angehende Kunststoff- und Kautschuktechniker) ihre Messgeräte und die zugehörige Messsoftware sehr anwendungsbetont vor. Neben vielen neuen technischen Möglichkeiten wurde besonders der praktische Bezug für die verschiedenen Tätigkeitsgebiete der unterschiedlichen Berufsgruppen aufgegriffen und den Auszubildenden und Studierenden die Vorteile bei Verwendung der vorgestellten Systeme verdeutlicht. Hier wurden die praktischen Anwendungen im Bereich des Musterbaus, der Instandhaltung (Ersatzteilkonstruktion), der automatisierten Fertigungsstraßen, der Endkontrolle im Qualitätsmanagement und vielen weiteren Bereichen thematisiert.
Die Metallabteilung und die Beruflichen Schulen Gelnhausen bedanken sich für die sehr informative und umfangreiche Informationsveranstaltung bei der Firma Hexagon.

LET´S TALK FUTURE MIT DER BERUFSSCHULE GELNHAUSEN

Am Montagmorgen, den 24. September 2018, bezogen wir, die Techniker Klasse 01TFS1 der Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechnik der Beruflichen Schulen in Gelnhausen, die Zimmer des Selbstversorgerhauses der Pfadfinder in Röderhaid zu unserem ersten Wochenseminar. Wir teilten uns in Gruppen auf und an jedem Wochentag war eine andere Gruppe für die Verpflegung verantwortlich – es war ein Selbstversorgerhaus. Es standen immer viele leckere Gerichte wie z.B. Wraps, Pizzabrötchen und Spaghetti auf dem Speiseplan.

Seminarziele waren, sich kennen lernen zu lernen, Lernen lernen und die Teambildung als neue Klasse. Herr Nimbler war unser Seminarleiter und hat uns in der Woche verschiedenen Lerntechniken näher gebracht und durch praktische Übungen zwischendurch auch die Konzentration wieder gestärkt. Uns wurde es nicht langweilig. Abends hielten wir Präsentationen über die Geschichte Deutschlands nach 1945. Am Dienstag besuchten wir nachmittags die Point-Alpha-Gedenkstätte und das Museum in Rasdorf. Die Führung veranschaulichte unsere Präsentationsthemen und man konnte es sich besser vorstellen, wie es damals zwischen 1945 und 1990 an dieser Grenze war. Am Mittwoch betreute uns Herr Schmidt und wir machten Übungen zur Teambildung. 

Am Donnerstag besuchten wir nachmittags die Wasserkuppe und wanderten später zur Milseburg hoch. Es war sehr anstrengend, aber für die Aussicht, hat es sich gelohnt. In Röderhaid lernten wir viel über die unterschiedlichen Lerntechniken, die wir ausprobieren konnten und jeder kam seinem individuellen Lerntyp ein stück weit näher. Wir lernten auch unsere Klasse besser kennen und stärkten die Kommunikation untereinander und bildeten Lerngemeinschaften. Es war eine sinnvoll investierte Zeit. Wir freuen uns schon auf unser nächstes Seminar im April an gleicher Stelle zu einem weiteren Themengebiet.

Bericht: Jelena Drägerhof

3D17.09.2018. - Mit der Digitalisierung wird der industrielle 3D-Druck zum Treiber der Fabrik der Zukunft. Digitale Produktionsprozesse werden erleichtert und nebenbei auch neue Geschäftsmodelle geschaffen. Doch für wen und für welche Anwendungen lohnt sich die Investition in diese vielversprechende Technologie? Worin liegen die Potentiale des 3D-Drucks für die kleineren und mittleren Unternehmen und was sind die Grenzen? Zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema hatte die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises in die Beruflichen Schulen nach Gelnhausen eingeladen. Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann begrüßte gemeinsam mit Schulleiter Hartmut Bieber die fast 100 Interessenten, zahlreiche von ihnen waren Unternehmer aus dem Bereich der Automobilindustrie. Gerade in diesen Bereichen der Industrie oder der Forschung haben 3D-Drucker in der Vergangenheit immer größere Bedeutung erlangt und Experten gehen davon aus, dass sie bei fortschreitender Automatisierung noch weiteren Boden gut machen und auch Arbeitsplätze ersetzen könnten. Wurden in diesen Bereichen zunächst nur einzelne Komponenten hergestellt, lassen sich mit den Druckern mittlerweile komplette Werkstücke produzieren. Bei der Herstellung von Autos, Flugzeugen, organischen Materialien oder anderen Maschinen spielen sie schon jetzt eine wichtige Rolle. Anhand konkreter Beispiele wurde erläutert, wie sich der sparsame Einsatz von Material, Wasser und Energie auf die Kosten eines Unternehmens auswirken und welche Maßnahmen sich zur Steigerung der Effizienz lohnen. So berichtete Kai Surdyk vom VDI-Zentrum für Ressourceneffizienz in Berlin über die Bewertung von Verfahren der additiven Fertigung. Das Additive Manufacturing aus Sicht eines 3D-Druck-Dienstleisters schilderte Dipl.-Ing. Stephan Kegelmann aus Rodgau-Jügesheim. Elia Kuhn von der Mark3D GmbH aus Aalen gab einen Einblick in seine Erfahrungen in der 3D-Druck-Fertigung. Um die Additive Fertigung in der Automobilindustrie ging es in der Präsentation von Markus Schnell, Continental Engineering Services, Karben. Besonderes Interesse fand die anschließende Präsentation, bei der das 3D-Druck-Verfahren vorgestellt wurde.

Artikel des ADK

Vorstellung der Preisträger
Das sind sie – die vier Wissenschaftler und drei Techniker, die mit ihren besonderen Leistungen den Förderpreis der Kautschukindustrie bekommen haben. Sie haben daran gearbeitet, Kautschuk noch leistungsfähiger zu machen und sich für einen Beruf in der Branche entscheiden. Beim Deutschen Institut für Kautschuktechnologie DIK in Hannover und an der Technikerschule in Gelnhausen haben sie sich zuletzt mit außergewöhnlichen Arbeiten qualifiziert. Überreicht wurden die Preise im wunderschönen Atlantikhochhaus über den Dächern Hamburgs von Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt. „Unsere Unternehmen brauchen mehr denn je Erfindergeist, Kreativität und Experimentierbereitschaft“, sagte Schmidt. Und er lobte: „Hinter den Ideen der Forscher und Entwickler stecken neue Möglichkeiten, die unsere Unternehmen benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und somit Arbeitsplätze zu sichern.“ Der Verband will so einen weiteren Beitrag leisten, um den Stellenwert naturwissenschaftlicher Studiengänge zu erhöhen und die Attraktivität der Berufe zu steigern. Mit dem Preis ist eine Prämie von je 3 000 Euro für Doktorarbeiten verbunden und je 1 500 Euro für Abschlussarbeiten.

Wie Fachkräfte fit gemacht werden für die Kautschuk-Industrie

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